Miteinander Leben und Lernen

Schulisches Lernen 

 

Sehen Sie das Bild noch vor sich? Ihr Kind mit der Schultüte im Arm, voller Erwartung und Freude, nun auch zu den Großen zu gehören, endlich in die Schule gehen zu dürfen?

Und jetzt vielleicht der tägliche Kampf mit den Hausaufgaben, Überforderung, Verweigerung, Heulerei, Geschrei und Generve auf beiden Seiten?

Was ist passiert von damals zu heute und wie kommen Sie aus dem Teufelskreis wieder heraus?

 

Nachhilfe scheint häufig die naheliegende Lösung zu sein.

Beliebt sind die Argumente: 

  • konzentrierte Wissensvermittlung und
  • es kommt von einer außenstehenden Person, denn das können Kinder oft besser annehmen.

Die Institute schießen wie Pilze aus dem Boden und der Zusatzunterricht verursacht nicht selten jahrelang Kosten.

Um der Sache gerecht zu werden: Nachhilfe hat ihre Berechtigung, wenn es darum geht, Inhalte verständlich zu vermitteln.

Wenn sich bei Ihrem Kind allerdings nach einer begrenzten Zeitspanne keine nachhaltige Besserung einstellt, liegen die Ursachen anderswo und Sie "sparen" mit teurer Nachhilfe an der falschen Stelle.

 

Die Lernpsychologie ist in Ihren Ergebnissen ganz eindeutig: Maßgeblich für erfolgreiches Lernen sind drei Dinge: 

  1. ein gutes Aktivierungsniveau,
  2. gute Gefühle beim Lernen,
  3. viele Wiederholungen, optimalerweise bis zur Automatisierung des Gelernten.

Kurz gesagt, Ihr Kind braucht ein gutes Lernverhalten bevor es in der Lage ist sich mit dem Inhalt zu beschäftigen. Gibt es hier Schwierigkeiten, ist inhaltliche Nachhilfe müßig.

 

Manche Kinder können das, sie haben optimale Startbedingungen, durchlaufen die Schulzeit ohne größere Hindernisse.

Andere sind unkonzentriert, hibbelig, bei der Sache zu bleiben bereitet Ihnen Mühe. Sie können Dinge scheinbar nicht begreifen, nicht behalten, vergessen ständig bereits Gelerntes, obwohl sie "nicht dumm" sind.

Was heißt überhaupt "dumm"? Aus meiner langjährigen Erfahrung weiß ich, dass selbst Kinder mit einer diagnostizierten Lernbehinderung oft erstaunliche Fortschritte machen, wenn sie über ein positives Lernverhalten verfügen.

 

Und da haben wir es wieder, das Thema Beziehung:

 

Wie lernt nun ein Kind ein positives Lernverhalten?

In allererster Linie durch Sie als Eltern!

Glauben Sie nicht?

Vor allem zu Beginn der Schulzeit, aber auch noch lange darüber hinaus, ist eine gute stabile Beziehung zur Bezugsperson erforderlich, damit sich Anstrengungsbereitschaft für Ihr Kind lohnt.

Glauben Sie mir, auch wenn Sie einen anderen Eindruck haben, niemand kann Ihr Kind besser motivieren als Sie.

Schenken Sie Ihrem Kind wieder Freude am Lernen, ich zeige Ihnen wie...

 

Impressum

Helga Thiel, Heilpraktikerin (Psychotherapie). Verhaltens- und Lerntherapie, Beziehungsarbeit    kontakt(at)miteinander-leben-und-lernen.de, 09628-9293241